Reisebericht
Resümee

Reisebericht

09.10.2010
Die Anreise

Als wir mit Air Berlin in Leipzig abfliegen, ist es schon fast 15:00 Uhr. Nachdem wir mit Verspätung nach 18:00 Uhr gelandet sind und die Koffer vom Band geholt haben, ist der erste Weg zum Schalter von SIXT. Dort herrscht gähnende Leere. Nach einiger Zeit gesellen sich noch ein paar andere Interessenten zu uns. Nach ewiger Warterei kommt ein Spanier und bringt uns alle mit einem Kleinbus zur Mietwagenfirma. Das Ausfüllen der notwendigen Papiere dauert. Als wir dann unser Gepäck in das Auto laden können, ist es schon nach 21:00 Uhr und stockdunkel. Mühsam suchen wir in dem fremden Gelände nach der Fernstraße Richtung Norden. Bis zu unserem Ziel, dem "Atlantic Garden" Resort in Corralejo sind es fast 50 km. Wir haben die schlimme Befürchtung, dass wir im Auto übernachten müssen. Wir kommen zwar gut voran, weil die Straße gut und um diese Zeit auch ziemlich leer ist, doch es ist schon nach Mitternacht, als wir in Corralejo ankommen. Obwohl der Ort gar nicht so klein ist, finden wir das "Atlantic Garden" relativ schnell. Wir können aufatmen. Die Rezeption ist noch besetzt und wir sind schon vorgemerkt. Nach den kurzen Anmelde-Formalitäten bekommen wir die Schlüssel zu unserer Suite in der erste Etage eines der Gebäude in der parkähnlichen Anlage. Ziemlich kaputt fallen wir in die Betten.

10.10.2010
Corralejo

Als wir am Morgen ausgeruht aufwachen, schauen wir uns vom Balkon die Anlage an. Viele einzelne Gebäude, mehrere Pools, große mit Palmen bestandene Rasenflächen prägen das Bild. Dazu scheint die Sonne und es ist angenehm warm. So stellen wir uns Urlaub vor.
Da wir Selbstversorger sind, müssen wir uns erstmal um das Frühstück kümmern. Nach kurzer Suche finden wir das Restaurant in der Anlage und essen uns satt. Dann schnappen wir uns unser Auto und erkunden den Ort Corralejo. In einem Supermarkt kaufen wir alles ein, um unseren Kühlschrank zu füllen. Interessant finden wir das Centro Comercial "El Companario", ein Gebäudekomplex, der kleine Läden, Marktstände, ein Restaurant mit Freisitz und viele andere nützliche Dinge enthält. Manchmal werden hier auch mit lokalen Bands Unterhaltungs-Shows veranstaltet. Vom Turm des Centers hat man einen guten Überblick über die Stadt und zur nahegelegenen Insel "Lobos". Ein Stück weiter stoßen wir auf den Fischerei-Hafen und daneben befindet sich ein kleiner Badestrand.
Doch dann wird es uns zu warm in der Stadt und wir fahren ca. 5 km in Richtung Süden. Dort liegen die Sanddünen des "Playas Grandes". Dieser Strand ist durchschnittlich 200 m breit und mehr als 10 km lang. Da die Fernstraße direkt an dem Strand vorbeiführt, darf man an der Strandseite in Längsrichtung parken. Da wir die Badesachen ohnehin immer im Kofferraum haben, nutzen wir die Gelegenheit. Da sich die wenigen Badelustigen in der riesigen Fläche fast verlieren, ist für jeden genug Platz. Wir suchen uns eine schöne Stelle aus, legen uns eine Decke in den Sand und ziehen uns um. Das Wasser ist türkisgrün und glasklar und hat eine angenehme Temperatur. Fische sehen wir wenige. Offenbar ist hier das Nahrungsangebot für sie nicht besonders gut.
Ordentlich erfrischt kehren wir zurück zu unserem Resort und machen uns das Abendbrot. Anschließend probieren wir das lokale TV-Angebot aus und planen für den nächsten Tag.


11.10.2010
Corralejo

Heute Vormittag besuchen wir einen großen Markt am Rande der Stadt. Für uns gibt es aber nichts Interessantes zu erwerben.
Am Nachmittag erkunden wir den nördlichen Teil von Corralejo, wo viele Einwohner leben und wo sich der Fährhafen befindet. Wir können 2 große Fähren beim An- und Ablegen beobachten. Zum Schluss machen wir noch einen Abstecher in das naheliegende Fischerdorf Majanichio mit dem Hafen voller Fischerboote.
Abends wollen wir im englischen Restaurant "The Talk Of The Town" essen gehen. Es liegt nicht weit von unserem Resort entfernt. Als wir reinkommen, ist es verdächtig leer. Und der Verdacht bestätigt sich: Lange Wartezeiten, unfreundliches Personal und geschmackloses Essen. Nie wieder.


12.10.2010
Der Norden Fuerteventuras

Heute Morgen versteckt sich die Sonne hinter einer dicken Wolkendecke. Deshalb beschließen wir, den nördlichen Teil von Fuerte zu besuchen. Über einsame Straßen gelangen wir nach Lajares im Inselinneren. Ein kleines, ruhiges Städtchen in Baustil der Insel.
Danach wenden wir uns der Westküste zu und landen in Cotillo. Interessant ist hier der Hafen. Er liegt versteckt hinter einem Felsen und einer dicken Mauer, so dass er auch vor hohen Wellen optimal geschützt ist. Hier kann man auch einen dicken, runden Wehrturm aus dem Mittelalter besichtigen. Gleich daneben gibt es einen Badestrand, der aber nicht sehr einladend aussieht.
Deshalb fahren wir weiter zum nahen Leuchtturm "Faro de Toston". Neben dem Turm gibt es ein kleines Museum. Der Strand hier sieht sehr viel besser aus. Aus dem breiten weißen Sandstrand ragt ab und zu dunkles Lavagestein heraus. Deshalb probieren wir, wie gut es zum Baden ist. Denn trotz der Bewölkung ist die Luft angenehm warm.
An hohen Bergen vorbei gelangen wir jetzt nach Lajares im Inselinneren. Wir sehen eine typische Mühle und mehrere Gebäude im historischen Baustil, bis wir weiter nach "La Olivia" gelangen. Dort beeindruckt uns besonders die Kirche.
Unser Weg führt uns nun über Villaveede an die Westküste zur Bucht von Los Molinos. Beeindruckend ist die schwarze Steilküste aus Lavafelsen, aber sonst gibt der kleine Fischerort nicht viel her.
Deshalb machen wir uns nun auf den Rückweg zu den Wanderdünen des Grande Playa. Dort nehmen wir noch ein erfrischendes Bad, bevor wir in unsere Residenz in Corralejo zurückkehren.


13.10.2010
Die Berge im inneren der Insel

Heute wollen wir einmal abseits vom Meer die Berge der Insel erleben. Hinter Vallleebron biegen wir von der Hauptstraße nach links auf einen schmalen Weg ab, der stetig nach oben um einen Berg herum führt. Doch nach etwa 2 km ist Schluss: Da endet der Weg abrupt. Allerdings haben die Bauarbeiter zum Glück einen Platz zum Wenden geschaffen, so dass wir nicht rückwärts wieder runterfahren müssen. Wenn es auch nur die halbe Höhe ist, hat man trotzdem einen herrlichen Blick auf die unter uns liegende Gegend bis zur Meeresküste.
Also fahren wir zurück und weiter in Richtung Süden. Bei "Llanos de la Conception" treffen wir auf eine besondere Windmühle. Sie verfügt, im Gegensatz zu den meisten anderen Mühlen, über 6 Flügel. Über eine kurvenreiche, aber gut ausgebaute Straße geht es weiter zum höchsten Punkt der Umgebung, zum Mirador "Moro Velosa". Von da kann man einen tollen Rundumblick auf die Umgebung haben. Neben dem riesigen Parkplatz gibt es ein Restaurant mit schön gestalteter Terrasse.
Ein paar hundert Meter weiter unten an der Straße befindet sich ein weiteres Highlight: der "Mirador Guise y Ayose". Dort stehen 2 etwa 5 m hohe Statuen, welche die Könige darstellen, die vor der Eroberung durch die Normanne die Insel regierten.
Wir fahren weiter auf der Bergstraße und gelangen nach Betancuria. Die Stadt wurde 1404 von den normannischen Eroberern gegründet. Entsprechend viele historisch Bauwerke sind hier zu besichtigen.
Über die kurvige, allmählich abfallende Straße mit Blick in tiefe Schluchten gelangen wir an die Westküste in das Fischerdorf Ajuy. Hier ist der Strand schwarz vom Lavagestein und es gibt hohe Wellen.
Als nächstes steht auf unserem Plan das Mühlenmuseum von Antigua. In einem schön gestalteten Garten kann man eine historische Mühle besichtigen. Das interessanteste aber sind die Streifenhörnchen, die in einem Busch von stacheligen Kaktus leben und so vor Feinden geschützt sind. Wie sie mit den Stacheln zurechtkommen, ist uns schleierhaft. Nun ist es genug für heute und wir machen uns auf den Heimweg.


14.10.2010
Der Naturpark Dünenlandschaft

Nach den Anstrengungen der letzten Tage haben wir beschlossen:,,Heute gehen wir es etwas ruhiger an". Außerdem soll den ganzen Tag die Sonne scheinen. Was liegt da näher als der Strand im Nationalpark "Grand Playa". Wir packen für den ganzen Tag, vor allem Wasserflaschen und Sonnencreme.
Nach kurzer Fahrt finden wir auch einen Platz zum Parken. Die Schuhe lassen wir gleich im Auto, denn bei den weißen Sand sind sie überflüssig. Wir halten Ausschau nach einer verlassenen Sandburg und finden eine weit weg von der Straße und nahe am Wasser. Weil es noch früh ist, sind noch nicht viele Leute da. Wir machen es uns bequem in unserer "Burg". Nach einer Weile, als uns warm geworden ist, suchen wir Taucherbrille und Schwimmflossen heraus und gehen baden. Das Wasser schimmert türkisfarben und ist kristallklar. Die Temperatur vom Wasser ist auch angenehm, sodass wir es ein Weilchen im Wasser aushalten. Fische sehen wir wenig. Dann gehen wir zurück zur Sandburg. Badesachen trocknen müssen wir nicht, denn hier ist FKK-Strand. Wir lassen uns von der Sonne aufwärmen, bis wir Hunger bekommen. Da helfen die Snacks, die wir uns mitgebracht haben. Dann folgt die nächste Baderunde. So geht es bis zum Abend, als wir in unser Resort zurückkehren.


15.10.2010
Badetag

Badetag
Weil es gestern so schön war, wiederholen wir das Ganze heute nochmal. Denn nach unserem Umzug morgen nach "Caleda del Fustes" ist es sehr weit zu dem schönen Strand.





16.10.2010
Umzug nach Caleda del Fustes

Heute ist Packen angesagt. Bis 10:00 Uhr müssen wir auschecken. Nach einem ausgiebigen Frühstück stopfen wir unsere Habseligkeiten in die Koffer und melden uns in der Rezeption ab.
Da wir uns jetzt auf der Insel schon gut auskennen, sind die 50 km bis Caleda schnell geschafft. Auch die "Castillo Beach Bungalows", wo wir angemeldet sind, finden wir fast auf Anhieb. Nur nach der Rezeption, wo man sich anmelden muss, müssen wir lange suchen. In einem großen Gebäude außerhalb der Bungalows finden wir endlich die Anmeldung. Dort werden gleichzeitig auch die anderen Feriendomizile verwaltet. Wir bekommen den Bungalow Nr. 71 zugewiesen.
Es sind alles kleine einzelne Gebäude, welche in Straßen angeordnet sind. Vor jedem Gebäude gibt es eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen. Innen ist ein Schlafraum, eine Küche und ein Bad hintereinander angeordnet. Die Inneneinrichtung macht einen ziemlich abgewohnten Eindruck.
Im Resortgelände befindet sich ein Pool, ein Restaurant, das meistens geschlossen ist und eine Bar. Das Ganze ist von einer Mauer umgeben, die 2 Eingänge besitzt. Die Autos müssen draußen parken. Ein weiterer Nachteil: die Einflugschneisen zum nahen Airport führt genau über das Gelände und so orgeln die Düsenjets in 100 m Höhe über den Bungalow. Und es herrscht reger Flugverkehr. Insgesamt sind wir etwas enttäuscht. Im "Atlantic Garden" war es schöner.
Auf der Fläche dieser Feriensiedlung befinden sich mindestens 10 verschiedene Anlagen, und nordwestlich davon auf dem Hang zum 192 m hohem "Montana Blanca" wird weiter gebaut. Sie sollten vielleicht das Bestehende besser erhalten, als immer neu zu bauen und das Alte verfallen zu lassen.
Ein Lichtblick dagegen ist der Ort "Caleda de Fuste", der zwar auch als Ferienort konzipiert wurde, sich aber von unserer Anlage grundlegend unterscheidet. Mit seiner gewachsenen Struktur, der Marina , dem Leuchtturm, dem Wehrturm und dem Strand "Playa Castillo" bildet er eine schöne Einheit, wo wir dann auch abends meist unsere Zeit verbringen. Denn in unserem Resort ist "tote Hose".


17.10.2010
Der Süden Fuerteventuras

Nach dem wir in den vergangenen Tagen die Nordhälfte Fuerteventuras erkundet haben, ist nun der Süden dran. Von "Caleda de Fuste" aus fahren wir auf der östlichen Küstenstraße in Richtung Süden. Unser erster größerer Halt ist "Costa Calma". Vom Costa Calma Beach reiht sich ein Strand an den anderen über Playa de Sotavento bis zum Hafen von Morro Jable. Ein Strand schöner als der Andere. In dem Hafen von Jable legen die großen Fähren an.
Weiter nach Süden wollen wir nicht und fahren deshalb zurück, aber bei Costa Calma biegen wir nach Norden ab, um an die Westküste zu gelangen. In Pared machen wir Halt, um mal zu Baden. Das Auto müssen wir oben parken und zu Fuß einen steilen Hang hinunter gehen. Der Strand unten ist schön und die Erfrischung tut uns gut.
Nach etwa 1 Stunde geht es weiter. Die Straße geht jetzt landeinwärts in die Berge. Auf einem Gipfel, dem "Mirador de Sicasumbre", kann man die aus Lavasteinen zusammen gesetzten Unterkünfte der Ureinwohner bestaunen. Außerdem gibt es von hier oben einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Unser weiterer Weg führt uns über die serpentinenreiche Bergstraße nach Pajara. Bedeutend in dem Ort ist die Kirche aus dem 16. Jh.. Sehenswert ist auch das erhaltene, eselgetriebene Wasserschöpfrad aus dem 9. Jh.. Inzwischen ist es schon spät geworden und wir treten den Heimweg zu unserem Bungalow an.


18.10.2010
Puerto del Rosario

Heute wollen wir mal die Hauptstadt der Insel, Puerto del Rosario, besuchen. Der Weg am Aeropuerto vorbei ist ja nicht weit, aber dann einen Parkplatz in der Stadt zu finden ist ein Geduldsspiel. Aber irgendwann gelingt es uns und wir können die Stadt zu Fuß erkunden.
Puerto del Rosario ist eine moderne Großstadt mit vielen interessanten, historischen Gebäuden, Geschäften und einem großen Hafen mit einer tollen Hafenpromenade. Auch einen schönen Badestrand gibt es hier. Nachdem wir in einem der vielen Restaurants etwas gegessen haben, machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause und gehen anschließend am "Playa del Castillo" baden.





19.10.2010
Oasis Wildlife in Lajita

Unser heutiges Ziel ist der Tierpark und Kakteengarten "Oasis Wildlife", der sich in dem kleinen Ort La Lajita direkt an der FV-2 befindet. Der Eintritt ist zwar nicht ganz billig, aber es lohnt sich. Neben einem schön gestalteten Kaktusgarten befindet sich ein Tierpark mit vielen Tierarten aus aller Welt: Elefanten, Giraffen, Zebras, Kamele, Lemuren, und und und. Besonders die Flugschau mit Papageien und Greifvögeln hat uns beeindruckt. Da kann man Tage verbringen, um alles zu sehen. Auch für Essen und Trinken ist in einem Restaurant gesorgt.
Doch wir müssen weiter, denn auf der anderen Straßenseite südlich des Ortes liegt der berühmte Strand "Playa de Sotoventus". Kilometerlang zieht sich der feinsandige Strand am türkisfarbigen Wasser entlang. Wegen der oftmals frischen Brise ist er auch ein Dorado für Kitesurfer. Nach einem ausgiebigen Bad treten wir am späten Nachmittag den Rückweg an.


20.10.2010
Der Süden Fuerteventuras

Diesmal besuchen wir eine Aloe Vera-Plantage bei Tiscamanita. Besucher dürfen sich alles ansehen und natürlich die Produkte auch kaufen. Die Pflanzen stehen alle in Reih und Glied auf feinkrümeligen schwarzen Lavaboden. Wie die Farmer das bei der Trockenheit hin bekommen, ist mir ein Rätsel. In der Produktionshalle kann man zu schauen, wie die verschiedenen Artikel hergestellt werden. Dazu werden immer die großen äußeren Blätter der Pflanzen geerntet und dann ausgepresst.
Dann fahren wir weiter zu einem Leuchtturm nahe bei Los Playas, dem "Faro de La Entallada" auf dem Berg Mirador de La Entallada. Das Auto muss man in einiger Entfernung parken und das letzte Stück zu Fuß den Berg hinauf gehen. Aber es lohnt sich. Von da oben hat man eine wunderbare Aussicht auf das Meer und das umliegende Hinterland.
Nun besuchen wir den Ort Gran Tarajal. Es ist meiner Meinung nach ein reiner Ferienort, großzügig geplant und angelegt. Dafür spricht auch der große Yachthafen. Er hat eine sehr schöne Strandpromenade mit dahinterliegendem Badestrand.
Nun wollen wir dem Open Air Museum "Poblado de La Atalayita" einen Besuch abstatten. Es ist eine archäologische Stätte in der Region Antigua. Hier handelt sich um eine Siedlung der Ureinwohner, den Majoreros, die Fuerteventura bis zur spanischen Eroberung bewohnten. Die Bewohner müssen damals sehr klein gewesen sein, denn die Eingänge zu den Behausungen sind ziemlich niedrig. Das Museum befindet sich in der Nähe der Ortschaft Saladillo.
Von dort aus fahren wir noch nach Los Salinas, um zu sehen, wie die Salzgewinnung vor sich geht. Die Theorie ist klar: man lässt Meerwasser verdunsten und das Salz bleibt übrig. Aber wie das in der Praxis abläuft, haben wir noch nicht gesehen
Von hier nach Castillo Playa, wo wir fast zu Hause sind, ist es nur einen Katzensprung. Da gehen wir erst mal baden und in einem Fischrestaurant auf der Promenade lassen wir uns einen Tisch für das Abendessen reservieren.


21.10.2010
Umgebung von Castillo de Fuste

Heute erkunden wir mal die nähere Umgebung unserer Bungalow-Siedlung. Dazu fahren wir auf den Berg, der westlich hinter unseren Bungalows liegt, dem "Mirador Castillo" oder "Montana Blanca", wie er auf manchen Karten bezeichnet wird. Man kann mit dem Auto bis auf den Gipfel fahren, wo es sogar einen kleinen Parkplatz gibt. Von hier oben hat man eine hervorragende Aussicht bis zum Meer und dem Strand von Caleda de Fuste.
Zwischen dem Gipfel und unserer Anlage entstehen am Hang viele neue Reihenhäuser, manche sind bereits fertig, andere noch im Bau. Obwohl im Moment kein Bauarbeiter zu sehen ist. Aber alles ist noch unbewohnt. Vielleicht ist den Investoren gerade mal das Kapital ausgegangen.
Den Rest vom Tag vertrödeln wir irgendwie.


22.10.2010
Am Airport

Wir sehen uns heute mal den Airport von Nahen an. Dazu fahren wir auf eine kleine Anhöhe am südlichen Ende der Start- und Landebahn. Von dort aus hat man einen guten Blick auf die gesamte Landebahn. Die im Landeanflug befindlichen Flugzeuge fliegen in geringer Höhe über uns hinweg und man kann sie verfolgen, bis sie am Terminal zum Stehen kommen. Man muss auch nicht lange warten, bis ein Flieger kommt, denn es ist gerade ein reger Flugbetrieb.
Weil uns nichts Besseres einfällt und weil es uns dort so gut gefallen hat, schnappen wir unsere Badesachen und fahren zu den Dünen nach Corralejo, Dort genießen wir die angenehme Wärme und das kristallklare Wasser bis zum Abend, als uns der Hunger nach Hause treibt.



23.10.2010
Heimreise

Nun ist unser letzter Urlaubstag angebrochen. Um 10:00 Uhr müssen wir den "Castillo Beach Bungalows Park" verlassen. Nach dem letzten Frühstück im Bungalow packen wir die Koffer und bringen sie zum Auto. Anschließend fahren wir zur Rezeption und geben den Bungalowschlüssel ab.
Nun sind wir frei und haben Zeit bis gegen 15:00 Uhr. Die verbringen wir in Caleda de Fuste. Am Strand und im Hafen gibt es immer etwas Interessantes zu entdecken. Außerdem wollen wir noch Essen. In einem kleinen Restaurant finden wir das Passende.
Weil unser Rückflug um 17:05 Uhr abheben soll, wollen wir pünktlich 2 Stunden vorher (wegen der Sicherheitskontrollen) am Flughafen sein. Doch davor müssen wir den Mietwagen abgeben. Das läuft erstaunlich reibungslos ab. Direkt vor dem Eingang zum Terminal befindet sich ein großer Parkplatz der Mietwagenfirmen. Dort wird das Fahrzeug auf einen nummerierten Platz abgestellt, die Schüssel und Papiere in einen Umschlag getan, den Umschlag im Terminal in den Briefkasten der Firma gesteckt und das wars. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass später keine Nachforderungen kommen wegen Kratzer im Lack oder so.
Wir rollen unsere Koffer zur Abfertigung und kommen ohne größere Kontrollen in die Transithalle. Dort vertreiben wir uns die Zeit bis zum "Bording". Es dämmert bereits, als wir abheben. Trotzdem reicht das Licht noch, um ein paar Fotos zum Abschied von der unter uns vorbeiziehenden Insel zu machen.

Das wars nun. Bye, bye Kanaren. Bis zum nächsten Mal.