Sonntags morgen gegen 6:00 Uhr fährt unser vollbesetzter Bus am Hauptbahnhof in Leipzig ab. Der freundliche
Reiseleiter Rainer verteilt an alle ein Lunchpaket und erklärt uns den Verlauf des heutigen Tages. Etwa aller
2 Stunden gibt es eine kleine Pause und kurz vor Frankfurt/Oder übernimmt mit Thomas ein neuer Fahrer den Bus,
um den Rest der 850 km zu fahren.
Am Grenzübergang bei Frankfurt/oder konnten wir ohne Kontrolle durchfahren. Auch die Weiterfahrt verläuft zügig,
denn auf der gut ausgebauten polnischen Autobahn herrscht nur mäßiger Verkehr. Während der ersten Rast staunen
wir über die Sauberkeit der Raststätte. Besser, als in Deutschland. Auch die Versorgung im Bus ist gut. Bei der
ersten großen Pause kann man nach vorheriger Bestellung Kaffee, Suppe oder Würstchen bekommen. Ab Graudenz ist
es dann vorbei mit der Autobahn; die restlichen 200 km geht es nun auf Landstraßen mit Gegenverkehr weiter.
Aber es kommt noch schlimmer: Nieselregen setzt ein. Armer Thomas. Er hat es nicht leicht heute. Aber auch das
ist mal zu Ende und wir kommen gut an unserem Ziel, dem Hotel Krasicki in Lidzbark Warminski an.
An der Rezeption des Hotels ist alles gut vorbereitet. Rainer, der gut polnisch spricht, klärt mit der Dame
an der Rezeption die Zeiten für Abendessen und Frühstück und teilt die Zimmerkarten aus. Eine Mitarbeiterin
des Hotels weist uns den Weg zu den Zimmern in den verworrenen Gängen. Doch nach einigen Auf und Ab mit mehreren
Aufzügen finden wir unser Zimmer. Wir sind positiv überrascht. Das Hotel hat seine 4 Sterne zu Recht. Riesige
Betten, ein großer Schrank und ein tolles Bad runden das Bild ab. Hier kann man sich wohlfühlen. Auf dem TV
laufen allerdings nur polnische Sender. Bis zum Essen haben wir noch eine Stunde Zeit. Da probieren wir die
Dusche aus und entspannen uns erst mal.
Gegen 19:00 Uhr begeben wir uns dann in den Speisesaal. Dort ist alles in Buffetform angerichtet. Es gibt
warme Gerichte, kaltes Essen, Obst, Gemüse und Dessert. Auch alle möglichen Getränke kann man sich nehmen,
nur Bier muss man beim Kellner bestellen. Bezahlt wird auf die Zimmernummer. Auch die Qualität der Speisen
ist hervorragend. Da kann Keiner meckern. Julia hat schnell ein paar Freundinnen gefunden, mit denen sie nach
dem Dinner das Hotel erkundet.
Das Hotel war früher mal eine Burg des Deutschen Ordens mit meterdicken Mauern. Dann wurde es Bischofssitz.
Deshalb hieß der Ort auf Deutsch auch Heilsberg. Vor einigen Jahren wurde die Burg dann umgebaut: ein Teil ist
heute Museum und der andere Teil das 4-Serne-Hotel Krasiciki. Beim Umbau wurde viel Wert auf Erhaltung der
historischen Bausubstanz gelegt. So sind in manchen Gängen noch die ursprünglichen Feldsteinmauern zu erkennen.
Es war sicher nicht einfach, in diese Gemäuer moderne Aufzüge und Elektroinstallation einzubauen.
15.09.2025
Hohenstein, Allenstein, Folkloreabend
Die Nacht war ruhig und erholsam. Wir haben fast so gut geschlafen, wie zu Hause. Ab 7:00 gibt es Frühstück
und 8:30 ist Abfahrt. Deshalb haben wir uns den Wecker gestellt, um nichts zu verpassen. Das Essen war genauso gut,
wie gestern Abend, nur am Kaffeeautomat bildete sich eine kleine Schlange. Thomas, unser Fahrer, hatte den Bus
schon bereit gemacht. Rainer zählte noch mal durch, damit niemand vergessen wird und schon geht es los ich Richtung
Allenstein. Dort steigt Katharina zu uns. Sie ist Polin mit sehr guten Deutschkenntnissen und viel Wissen um die
historischen und politischen Zusammenhänge dieser Region. Sie wird uns in den nächsten Tagen bei all unseren Ausflügen
begleiten.
Wir fahren weiter nach Hohenstein. In dem dortigen Freiluftmuseum sind aus vielen Orten des Ermlandes bzw. der
Masuren alte Häuser wieder aufgebaut wurden: es gibt mehrere Bauernhöfe, eine Mühle, ein Wirtshaus, eine Kirche,
eine Schule, ein Geflügelhof und andere Gebäude. Alle sind im Originalzustand, wie sie damals genutzt wurden.
Geduldig erklärt uns Katarina die Besonderheiten der einzelnen Bauwerke. Ein leichtes Leben hatten die Menschen
damals sicher nicht.
Nach einer Mittagspause am Bus auf dem Parkplatz fahren wir weiter nach Allenstein. Dort machen wir einen
Spaziergang mit Katarina durch das Zentrum der Stadt. Der Weg führt uns an der Burg vorbei, wo Nilolaus Kopernikus
4 Jahre gewirkt hat. In der Stadtmitte steht seine Statue. Gleich daneben befindet sich ein modernes Amphitheater,
wo viele Veranstaltungen stattfinden. Weiterhin sehen wir ein mittelalterliches Stadttor, das "Hohe Tor" welches
sehr gut erhalten ist. Überhaupt ist es erstaunlich, wie gut in Polen die historischen Bauten restauriert und oft
sogar neu aufgebaut werden. Dann kommen wir an einem mehrstöckigen Warenhaus vorbei. Das zieht vor allem unsere
mitreisenden Damen magisch an.
Nach einer individuellen Freizeit, in der wir durch die Stadt schlendern, treffen wir uns alle wieder am Bus und
fahren eine Viertelstunde an den Stadtrand.
Dort werden wir auf dem Gestüt "Marengo" mit einem Willkommenstrunk begrüßt. Nachdem wir im großen Saal Platz genommen
haben, hält der Chef der Einrichtung eine kurze Rede über die Vergangenheit des Gestüts. Dann gibt es Kaffee und
Kuchen und anschließend führen uns einige junge Leute Volkstänze der Region vor. Zufrieden geht es dann zurück ins
Hotel.
Wer zusätzliche Infos zu den erwähnten Orten möchte, sollte diesen externen Link anklicken:
Polen-Info auf Deutsch
16.09.2025
Oberlandkanal und Osterode
Heute werden wir den Oberlandkanal besichtigen und befahren.
Der Kanal ist 81km lang und wurde um 1850 gebaut, um landwirtschaftliche Produkte aus dem Hinterland zur Ostsee
zu transportieren. Er verbindet zahlreiche Seen miteinander. Um den Höhenunterschied von 100 m zu überwinden,
entwickelten die Erbauer eine völlig neuartige und einmalige Technik: Die Schiffe werden auf Rollwagen gefahren
und dann auf Schienen den Berg hinaufgezogen. Weil gleichzeitig ein zweites Schiff auf einer parallelen Schiene
herunterfährt und die beiden Schiffe mit einem Seil über eine Umlenkrolle miteinander verbunden sind, ist das
Ganze äußerst sparsam im Energieverbrauch. Zusätzlich wird die notwendige Kraft durch Wasserräder erzeugt. Also
eine ganz tolle Sache.
Auf der ganzen Länge des Kanals gibt es 5 sogenannte Rollberge, die unmittelbar hintereinander liegen. Thomas
bringt uns mit dem Bus in die Nähe des Ortes Marzowo, wo sich die unterste Station befindet. Wir entern das
Schiff. Insgesamt sind etwa 80 Personen an Bord. Der Motor springt an und langsam nähern wir uns dem ersten
Rollwagen. Der Kapitän stoppt die Maschine und das Schiff liegt fest auf dem Rollwagen. Der Maschinist gibt
dem Stationswärter oben ein Signal und los geht die Fahrt den Berg hinauf. Unter dem Boot befindet sich jetzt
grüne Wiese und kein Wasser mehr. Auf halben Weg begegnet uns das bergabfahrende Schiff. Über einen kleinen
Buckel gleiten wir oben wieder ins Wasser und vor uns liegt ein neuer Abschnitt des Kanals. Langsam tuckern wir
durch die idyllische Landschaft bis zum nächsten Rollberg. Diese Prozedur wiederholt sich noch 4-mal, dann ist
für uns Endstation. Als wir austeigen, steht unser Bus schon auf dem Parkplatz. Thomas hat uns mit seiner
"Bordküche" eine kleine Mahlzeit zubereitet.
Dann bringt er uns nach Osterrode. Die Stadt wurde im 13. Jh. von Siedlern aus der gleichnamigen Stadt im Harz
im Schutze einer Ordensburg gegründet. Sie liegt an einem großen See und ist deshalb auch Wassersportzentrum.
Viele moderne Hotels und Sportstätten prägen das äußere Stadtbild. In der Vergangenheit zerstörten mehrere
Großbrände die historischen Gebäude der Innenstadt, die durch Profanbauten ersetzt wurden. Wir besichtigten unter
Führung von Katharina die noch erhaltene Ordensburg im Zentrum der Stadt und machen einen Spaziergang entlang
der modernen, parkähnlich gestalteten Uferpromenade.
Anschließend bringt uns Thomas zurück in unser Hotel, wo wir die freie Zeit genießen können.
17.09.2025
Die große Masurenrundfahrt
- Heilige Linde
- Bootsfahrt auf der Krutynia
- Nikolaiken
- Wolfsschanze
Heute wird es ein langer Tag werden Deshalb fahren wir schon gegen 7:30 Uhr los.
Zunächst steuern wir den Wallfahrtsort "Heilige Linde" an. Es ist eine katholische Einrichtung inmitten einer
protestantischen Region und sie entstand, nachdem im Mittelalter unter einer Linde mehrere "Wunderheilungen"
stattgefunden haben sollen. Daraufhin wurde anstelle der Linde eine prächtige Kirche errichtet, welche die
kriegerischen Ereignisse der Vergangenheit relativ unbeschadet überstanden hat. Als wir auf dem Parkplatz vor
der Kirche ankommen, herrscht reger Betrieb. Dutzende Busse füllen den Platz und entsprechend viele Besucher
bevölkern den Vorplatz. Aus einer gewissen Entfernung kann man das beindruckende Bauwerk mit seinen 2 hohen
Türmen bewundern. Katharina kauft für uns die Tickets und trotz, dass fast alle Sitzplätze belegt sind, kann
sie für unsere Gruppe noch Platz bekommen. Dann wird es still im Kirchenraum und ein Geistlicher hält eine
kurze Rede auf polnisch. Danach erklingt die große Orgel und wir können ein schönes Konzert mit klassischen
Werken erleben. Währenddessen lassen wir die Blicke über die reich verzierten Malereien an der gewölbten Decke
des Kirchenschiffes schweifen. Insgesamt ein tolles Erlebnis.
Nach etwa einer Stunde Fahrt durch ein waldreiches Gebiet erreichen wir unser nächste Ziel: den kleinen Ort
Krutyn. Dort befindet sich ein Wassersportzentrum an dem Flüsschen Krutynia. Da warten schon die Bootsführer
auf uns. Die Gruppe wird auf mehrere Boote verteilt und mit langen Stangen werden wir vorwärts bewegt. Die
Strömung ist mäßig und die Tiefe des Flusses beträgt maximal 1 m. Zu Beginn sind am Ufer noch einige
Freizeiteinrichtungen zu sehen, aber dann umgibt uns die pure Natur. Viele Wasservögel werden von uns
aufgeschreckt und im klaren Wasser kann man etliche Fische erkennen. Nach einer halben Stunde staken wir wieder
zurück zum Ausgangspunkt an der Brücke. Nun führt uns ein kurzer Fußweg in ein Restaurant, wo wir ein
Mittagessen serviert bekommen. Bei soviel Wasser in der Nähe habe ich natürlich ein Fischgericht gewählt.
Es hat köstlich geschmeckt. Danach schlendern wir noch ein wenig durch den Ort und besuchen dabei die
Ausstellung über die Natur des Gebietes.
Unser folgendes Ziel ist Nikolaiki. Das Städtchen liegt zwischen zwei großen Seen und ist damit ideal für
Wassersport geeignet. Es hat zwar nur 4000 Einwohner, aber im Sommer tummeln sich 10-mal so viele Touristen hier.
Wir mischen uns für eine Stunde unter das bunte Treiben und genießen das Flair zwischen Bootsanlegern und
Eiscafés. Hier kann man sich wirklich in seinem Urlaub erholen.
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Nach längerer Fahrt erreichen wir die nahe bei Rastenburg gelegene "Wolfsschanze". Von hier aus steuerte
Hitler und seine Generäle den Krieg gegen die SU. Unter der exzellenten, deutschsprachigen Führung des
polnischen Historikers Dr. Zarzecki, der den Bau und die Bedeutung der Anlage erforscht und ein Buch darüber
geschrieben hat, besichtigen wir das Gelände. Die Bunker mit teilweise 3 m dicken Betondecken liegen alle nur
noch in Trümmern da, weil sie von deutschen Pionieren vor Erreichen der Front gesprengt wurden. Hier fand auch
das gescheiterte Attentat von Graf Stauffenberg auf Hitler statt. Es herrscht eine bedrückende Atmosphäre über
diesen Ort. So verläuft dann auch unsere Heimfahrt zum Hotel ziemlich schweigsam.
18.09.2025
Marienburg - Elbing
Heute wollen wir die Marienburg besichtigen. Im ehemaligen Gebiet des "Deutschen Orden" und späteren
Ostpreußen wurden etwa 250 Burgen gebaut. Marienburg ist eine der Größten. Nach rund 2 Stunden Fahrt erreichen
wir die am Weichselarm Nougat gelegene Burg. Der riesige Parkplatz lässt ahnen, dass hier viel los sein wird.
Und richtig: auf dem großen Platz vor der Burg wurde extra ein Gebäude für den Ticketverkauf errichtet, wo
Katharina unsere Karten besorgt. Nach einer Viertelstunde ist sie wieder da und wir werden in Gruppen für
die deutschsprachige Führung aufgeteilt. Auf dem Weg bis zur Ticketkontrolle erklärt uns der Führer, wie
schlimm die Burg 1945 aussah. Weil die Stadt Marienburg von den Nazis zur Festung erklärt worden war, zerstörte
die russische Artillerie fast die ganze Stadt und die Burg. In mühsamer Arbeit wurde die Burg wieder im
historischen Zustand wieder aufgebaut. Heute gehört sie zum kulturellen Weltkulturerbe.
Wir besichtigen viele Räume der Burg. Alles war auf ein autarkes Überleben der Besatzung ausgelegt, z. B.
bei einer Belagerung. Es gab Lagerräume, eine Bäckerei, eine Schafherde und viele andere Dinge zur Versorgung
der Leute. Die dicken Mauern hätten dem mittelalterlichen Kriegsgerät wahrscheinlich auch sehr lange
standgehalten. Am Ende der Führung sind wir beeindruckt von der Größe der gesamten Anlage.
Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Elbing, Die Stadt wurde im 14. Jh. Mitglied der Hanse und
erlebte daraufhin eine wirtschaftliche Blüte. Durch die nach dem Krieg gezogene Grenze zur russischen Enklave
Kaliningrad ging der Zugang zum Meer verloren. Das hat ihrer Wirtschaft sehr geschadet. 2022 wurde ein Kanal
durch die Frische Nehrung geschaffen und damit der Wasserweg zur Ostsee wieder ermöglicht.
Unser Bus parkt ziemlich im Zentrum und so können wir dieses zu Fuß erlaufen. Die Nikolaikirche hat den Krieg
fast unbeschadet überstanden. Ihre reiche Innenausstattung lässt uns ehrfürchtig staunen. Auf dem Weg dorthin
können wir die Fassaden der im historischem Stil restaurierten Wohnhäuser besichtigen. Dann gehen wir weiter
zum Rathaus. In dessen Untergeschoß können wir ein Modell der mittelalterlichen Stadtbefestigung besichtigen.
Einige Mutige steigen mehrere hundert Stufen den Turm hinauf, um die Stadt von oben zu sehen. Nach einem kurzen
Spaziergang im Zentrum steigen wir in unseren Bus und fahren zurück zum Hotel.
19.09.2025
Danzig
Der heutige Ausflug in die Stadt Danzig ist fakultativ und musss extra bezahlt werden. Trotzdem bleibt
keiner zu Hause. Nach reichlich 2 Stunden Fahrt lässt uns Thomas mitten in der Stadt aus dem Bus. Nach einem
kurzen Fußweg übergibt uns Katharina am Eingang zur Altstadt einer örtlichen Reiseleiterin. Sie führt uns
erklärender Weise durch die prächtige Fußgängerzone, den "Langen Markt". Vor jedem historischen Gebäude
befindet sich der Freisitz eines Restaurants. Alle sind bei dem sonnigem Wetter von den vielen Touristen
besetzt. Am Neptunbrunnen vorbei gelangen wir zur Marienkirche. Sei ist die höchste Backsteinkirche der Welt.
Weil es kurz vor 11:00 Uhr ist(eigentlich 12:00, aber wegen der Sommerzeit), strömen mit uns viele Besucher
hinein, um die astronomische Uhr zu sehen. Denn immer um diese Zeit läuft ein Schauspiel ab. Da kommen die Apostel
und andere Figuren heraus. Die Uhr wurde 1470 nach 6 Jahren Bauzeit Von einem Uhrmachermeister aus Torun
fertiggestellt. Im 16. Jh. ging sie falsch wegen der Umstellung von julianischen auf den gregorianischen Kalender.
In den 1980er Jahren wurde sie nach den Kriegsschäden in mühevoller Kleinarbeit von einer Gruppe Enthusiasten
wiederhergestellt.
Eine englische Besucherin schreibt zur Marienkirche:
" Das Betreten der Marienkirche ist wie der Eintritt in eine Kathedrale aus Licht. Die hoch aufragenden weißen
Bögen ziehen den Blick nach oben, während die leuchtenden Buntglasfenster den Innenraum in tiefe Blau- und warme
Rottöne tauchen. Trotz ihrer beeindruckenden Größe herrscht eine ruhige und überraschend intime Atmosphäre.
Der goldene Altaraufsatz und die astronomische Uhr waren die Höhepunkte meines Besuchs. Beide sind wunderschön
erhalten und voller filigraner Details, die man aus nächster Nähe bewundern kann. In mehreren Seitenkapellen
werden Skulpturen, Marmordenkmäler und religiöse Artefakte ausgestellt, wodurch der gesamte Raum wie ein
Freilichtmuseum wirkt."
Schöner kann man es kaum beschreiben. Kurz nach dem Verlassen der Kirche verabschiedet sich unsere Reiseleiterin
und wir können individuell in der Stadt bummeln. Nach etwa 2 Stunden treffen wir uns wieder am Bus und fahren nach
Hause. Ein schöner Tag geht zu Ende.
20.09.2025
Heimreise
Heute genießen wir das letzte Mal die Annehmlichkeiten des Hotels. Die Koffer sind gepackt. Nach dem
Frühstück bezahlen wir an der Rezeption unsere Extras und dann geht die Fahrt los. Das Wetter ist sonnig und
verspricht im Gegensatz zu den vergangenen Tagen recht warm zu werden. Nach der halben Strecke gibt es eine
große Pause. Der Bus wird betankt und in dem Kiosk können wir die letzten Zlotys ausgeben. Kurz nach
Frankfurt/Oder verlässt uns Thomas und ein neuer Fahrer bringt uns das letzte Stück nach Hause. Gegen 18:00 Uhr
sind wir wieder am Hauptbahnhof in Leipzig.
Polnische vs. Deutsche Ortsnamen
| Datum |
Polnisch |
Deutsch |
Ziele |
| 14.09.2025 |
Lidzbark Warminski |
Heilsburg |
Hotel "Krasicki" |
| 15.09.2025 |
Olsztynek |
Hohenstein |
Bauernmuseum |
| 15.09.2025 |
Olsztyn |
Allenstein |
Burg, Altstadt |
| 15.09.2025 |
"Marengo" |
Gestüt |
Folkloreabend |
| 16.09.2025 |
|
Oberland-Kanal |
Schifffahrt |
| 16.09.2025 |
Ostroda |
Osterode |
Stadtrundgang |
| 17.09.2025 |
"Swieta Lipka" |
"Heilige Linde" |
Orgelkonzert |
| 17.09.2025 |
Krutyn |
|
Bootsfahrt |
| 17.09.2025 |
Mikolajki |
Nikolaiken |
Rundgang |
| 17.09.2025 |
Ketrzyn |
Rastenburg |
Wolfsschanze |
| 18.09.2025 |
Malbork |
Marienburg |
Burgführung |
| 18.09.2025 |
Elblag |
Elbing |
Stadtrundgang |
| 19.09.2025 |
Gdansk |
Danzig |
Stadtbesichtigung |
| 20.09.2025 |
|
Leipzig |
Heimreise |